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Fußball EM 2008: Strapazierfähige Eingangsmattensysteme in Berner Fußballarena

Fußball EM 2008: Strapazierfähige Eingangsmattensysteme in Berner Fußballarena

02.06.08
Strapazierfähige Eingangsmattensysteme in Berner Fußballarena

Strapazierfähige Eingangsmattensysteme vom Emco Bau sorgen im neuen Stade de Suisse in Bern für ein ansprechendes, sicheres und einladendes Empfangsambiente während der Fußball Europameisterschaft 2008. (Foto: www.stadedesuisse.ch)

Gruppenspiele der Europameisterschaft im Stade de Suisse / Neubau der international bekannten Sportstätte im Jahr 2005 / Stromversorgung über prämiertes Sonnenkraftwerk auf dem Arenadach / Zweitgrößtes Stadion der Schweiz mit hohen Anforderungen an stark frequentierte Eingangsbereiche / Strapazierfähige Mattensysteme zur wirkungsvollen Vermeidung des Schmutzeintrags / Kurze Lieferzeiten bei individueller Gestaltung

Bern / Lingen
Das neue Stade de Suisse in Bern ist im Rahmen der Fußball Europameisterschaft 2008 Austragungsort für drei Gruppenspiele der niederländischen Nationalmannschaft. In der ehemals als Wankdorf-Stadion bekannten Sportstätte empfangen die Niederländer ihre Gegenspieler aus Italien, Frankreich und Rumänien. Das Stadion wurde während der fünften Weltmeisterschaft 1954 über die Landesgrenzen hinaus berühmt, als die deutsche Fußballnationalmannschaft im Endspielsieg überraschend gegen die seit vier Jahren führenden Ungarn den ersten WM-Titel ihrer Geschichte holte. Dieses Ereignis ging als das "Wunder von Bern" in die Fußballgeschichte ein.

Nachdem das Wankdorf-Stadion den Anforderungen moderner Fußballinfrastruktur nicht mehr genügte, wurde es im August 2001 abgerissen. An seiner Stelle entstand nach den Entwürfen der Architekten-Arbeitsgemeinschaft von Rudolphe Luscher, dem Berner Büro Schwaar & Partner sowie des Züricher Teams Rebmann, Rebmann, Meier das heutige Stade de Suisse. Die im Juli 2005 eröffnete Multifunktions-Arena umfasst 32.000 Sitzplätze in unmittelbarer Nähe zum Spielfeld. Neben Fußballspielen finden hier auch kulturelle Events und andere Sportveranstaltungen statt.

Eine Besonderheit ist das weltweit größte stadionintegrierte Sonnenkraftwerk auf dem Dach der Arena. Die 12.000 m2 große Photovoltaik-Anlage produziert jährlich ca. 1,2 Millionen Kilowatt¬stunden Strom. Dies entspräche dem Jahresverbrauch von rund 400 Haushalten. Aufgrund der modernen Solartechnologie sowie seines Beitrags zur Nutzung erneuerbarer Energien wurde das Sonnenkraftwerk sowohl mit dem Schweizerischen als auch mit dem Deutschen Solarpreis 2005 prämiert.

Das Stade de Suisse ist nach dem St. Jakob Park in Basel das zweitgrößte Stadion der Schweiz. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die stark frequentierten Eingangsbereiche des Gebäudekomplexes. Zur wirkungsvollen Vermeidung eines Schmutzeintrags kamen Mattensysteme des Herstellers Emco Bau aus Lingen zum Einsatz. Der verwendete Mattentyp Marschall sei aufgrund einer besonderen Materialstärke und Höhe überaus strapazierfähig sowie mit Hub- und Transportwagen befahrbar.

Die Matten bestehen aus Cassettenbürsten und Rauhaar-Rips¬einlagen, die in einem Abstand von 5 mm in robusten Aluprofilen liegen. Die Schmutzpartikel fallen nach dem Prinzip der offenen Reinigung während des Gehens in die Zwischenräume der Profilstäbe. Auf diese Weise werde bis zu 90 % des Schmutzes bereits beim Betreten der Sportstätte aufgefangen. Durch bündigen Abschluss mit angrenzenden Bodenbelägen sowie eine zertifizierte Rutschsicherheit beugten die Aluminiummatten überdies Unfallgefahren in Eingangsbereichen wirksam vor.

Die flexible Fertigung des Herstellers ermögliche eine individuelle Form- und Farbgestaltung entsprechend architektonischer Vorgaben. Die Lieferung der passgenau zugeschnittenen Mattensysteme für sechs Haupteingänge der Multifunktions-Arena erfolgte innerhalb von nur zehn Werktagen. Insgesamt sorgen im Stade de Suisse rund 60 Quadratmeter anthrazitfarbener Eingangsmatten auch während der Fußball Europameisterschaft für ein ansprechendes, sicheres und einladendes Empfangsambiente.

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erwin müller gruppe