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Emco Klima auf der ISH 2011: Produktübergreifende Multifunktionsregelung setzt Systemgedanken um

Emco Klima auf der ISH 2011: Produktübergreifende Multifunktionsregelung setzt Systemgedanken um

15.03.11

Bei der Umsetzung von Systemlösungen zur energieeffizienten Komfortklimatisierung sorgt die neue Multifunktionsregelung emco MFR für die optimale Abstimmung der einzelnen Komponenten untereinander.

Eine Regelung für gesamtes Produktspektrum / Zahlreiche frei parametrierbare Ein- und Ausgänge / Breites Funktionsangebot und Integration von Sonderregelfunktionen / Flexible Systemumsetzung ohne Hardwareanpassung / Vielzahl an Schnittstellen zur GLT-Anbindung / Hoher Bedienkomfort

Frankfurt a. M. / Lingen, 15. März 2011 – Eine neue Multifunktionsregelung emco MFR als Basis für die Zusammenführung von Einzelkomponenten zu einem energieeffizienten System zur Komfortklimatisierung hat Emco Klima auf der ISH 2011 in Frankfurt präsentiert. Mit dem neu entwickelten Regelungskonzept lassen sich sämtliche Produkte des Herstellers sowohl einzeln als auch in Kombination miteinander ansteuern. Dabei könne für alle Systeme die gleiche Regeleinheit ohne weitere Anpassung der Hardware eingesetzt werden. Die freie Parametrierbarkeit der zahlreichen analogen und digitalen Ein- und Ausgänge erleichtere zudem die Umsetzung von maßgeschneiderten Sonderlösungen. Ein breites Funktionsangebot sowie die Integrationsmöglichkeit von Sonderregelfunktionen stellen die optimale Abstimmung des Regelungskonzeptes auf die jeweiligen Kundenanforderungsprofile und einen hohen Bedienkomfort sicher. Damit biete das Unternehmen als einer der ersten Hersteller im Markt eine sehr hohe Flexibilität bei der Umsetzung ganzheitlicher, objektorientierter Raumklimakonzepte, wie sie etwa in der VDI 3804 für Bürogebäude empfohlen werden.

Die sehr kompakte Regeleinheit umfasst vier Digital- und 10 Analogeingänge sowie 12 Digital- und acht Analogausgänge. Diese Dimensionierung deckt laut Herstellerangaben nicht nur alle gerätespezifischen Anforderungen seitens des eigenen Produktspektrums ab, sondern bietet auch genügend Raum für die Implementierung kundenspezifischer bzw. ergänzender Funktionen. Die jeweiligen Einstellungen, so z. B. Sollwertvorgaben oder Störmeldungseingänge,  sind dabei über die Software je nach Systemauslegung frei parametrierbar. Eine nachträgliche Umprogrammierung einer bestehenden Funktionszuordnung sei damit ebenfalls ohne großen Aufwand realisierbar. Die Datenübertragung zwischen den einzelnen Geräten der Zonenregelung findet über den internen emcoBUS und zukünftig über das universelle CANopen-System statt. Eine Erweiterungsschnittstelle, die sich derzeit in der Entwicklungsphase befindet, ermöglicht darüber hinaus eine Anbindung an die Gebäudeleittechnik über die BUS-Systeme LON, BacNet oder Ethernet. Hierbei erfolgt der Informationsaustausch mit der BUS-fähigen GLT gebündelt über eine Regeleinheit pro Zone. Zudem kann die Multifunktionsregelung über Standardschnittstellen, wie 0…10 V- und 4…20 mA-Signale oder potentialfreie Kontakte mit der GLT kommunizieren.

Ein stilvoll gestaltetes Bedienteil mit Glasoberfläche und Touch-Slider-Funktion sorge für die einfache und intuitive Funktionsauswahl und  anzeige. Einzelne Parameterangaben können im Rahmen der kundenspezifischen Anpassung der Bedienoberfläche aktiviert bzw. deaktiviert werden. Zum Funktionsumfang der Regelung gehören unter anderem die Nachtauskühlung, Nachtabsenkung und automatische Sommer-/Winterzeitumschaltung, ein Auskühlschutz sowie eine Drehzahl-, Kondensat-, Frostschutz- und Filterüberwachung. Optional kann die Steuerung der Außenluftzufuhr in Abhängigkeit von der CO2-Konzentration oder der relativen Feuchte im Raum durch entsprechende zusätzliche Fühler erfolgen.

Bei der Umsetzung von Systemlösungen aus einer Hand sei die neue Multifunktionsregelung für die optimale Abstimmung der einzelnen Komponenten untereinander verantwortlich. Die Auslegung des Regelungskonzeptes seitens des Herstellers sorge dafür, dass das System hinsichtlich Außenluftrate sowie Heiz- und Kühlleistungen energetisch sinnvoll arbeite und sämtliche Überwachungsfunktionen exakt auf die Komponentenanforderungen abgestimmt seien. Darüber hinaus garantiere das Unternehmen mit der Multifunktionsregelung für die eigenen Geräte die Einhaltung der ausgewiesenen Leistungsdaten und Schallemissionswerte.

Dieses gemeinsame Regelungskonzept optimiere beispielsweise den kombinierten Betrieb eines dezentralen Lüftungsgerätes mit einem Hochleistungs-Unterflurkonvektor. Hierbei sei das Lüftungsgerät für die primäre Deckung des Außenluftbedarfs sowie die Abfuhr der Grundheiz- und Grundkühllasten zuständig. Sobald die Temperierung mit Mindestaußenluftrate ihre Leistungsgrenze erreicht, finde eine gezielte Zuschaltung des Unterflurkonvektors statt. Die Folge seien eine energiesparende Betriebsweise und ein hoher Nutzerkomfort aufgrund der thermischen und lokalen Behaglichkeit sowie der geringen Schallemissionen durch eine optimierte Drehzahlanpassung. Im System lassen sich so bis zu 36 dezentrale Lüftungsgeräte und eine Vielzahl von Unterflurkonvektoren über ein Bedienelement und damit ein gemeinsames emcoBUS-Netzwerk ansteuern.

erwin müller gruppe