Emco Klima auf der BAU 2011: Leistungsstarkes Fassadenlüftungsgerät mit geringen Schallemissionen
Emco Klima auf der BAU 2011: Leistungsstarkes Fassadenlüftungsgerät mit geringen Schallemissionen

Auch in stark genutzten Räumen, wie etwa Klassenzimmern, lässt sich der erforderliche Luftwechseln mit dem neuen leistungsfähigen emcovent Fassadenlüftungsgerät vom Typ FLH geräuscharm und energiesparend sicherstellen.
Luftvolumenströme von 60 bis 180 m³/h in 4 Stufen / Geringer Schallleistungspegel ab 30 dB(A) / Wärmerückgewinnungsgrad bis zu 60 % und EC-Gebläse für hohe Energieeffizienz / Entspricht Hygienestandards gemäß VDI 6022 / Kompakte Bauweise und modularer Aufbau / CO2-Sensor und Verbundbetrieb von bis zu 8 Geräten mit eigener Regelung
München / Lingen, 17. Januar 2011 – Ein neues emcovent Fassadenlüftungsgerät für die energieeffiziente und schallgedämmte Be- und Entlüftung stellte Emco Klima auf der BAU 2011 in München vor. Der neu entwickelte Typ FLH verfügt über eine hohe Luftleistung von bis zu 180 m³/h, womit sich der erforderliche Luftwechsel selbst in stark genutzten Räumen – wie etwa Klassenzimmern oder Schulungssälen – mit nur wenigen Geräten sicherstellen lässt. Dabei zeichnen sich die Produkte durch einen sehr geringen Schallleistungspegel ab 30 dB(A) aus und gehören damit nach Angabe des Herstellers zu den leisesten Geräten auf dem Markt. Für eine hohe Energieeffizienz sorgen ein Wärmerückgewinnungsgrad von bis zu 60 % sowie serienmäßige EC-Gebläsetechnik. Aufgrund des modularen Aufbaus und der flexiblen Anordnung der Luftöffnungen könne die kompakte Einheit variabel in nahezu jede Fassade – ganz gleich ob Neubau oder Modernisierung – integriert werden. Eine vollständige thermische Trennung zwischen Innen- und Außenbereich durch das hochwertige Gehäuse wirke dabei Transmissionsverlusten entgegen. Darüber hinaus entspricht das Gerät den aktuellen Hygienestandards gemäß VDI 6022.
Das dezentrale Lüftungsgerät arbeitet mit Luftvolumenströmen von 60 bis 180 m³/h in 4 Leistungsstufen. Die Außenluft wird dabei direkt über die Fassade angesaugt und durch einen Kreuzstrom-Plattenwärmetauscher geführt. Die Übertragung der Wärme zwischen Zu- und Abluft erfolgt hier mit einem Wirkungsgrad von bis zu 60 %, wodurch der für die Raumtemperierung notwendige Energieeinsatz minimiert wird. Für den Lufttransport sind zwei regelungstechnisch gekoppelte EC-Radialgebläse zuständig, die bei Druckschwankungen an der Fassade ihre Drehzahl automatisch anpassen und so einen konstanten Luftstrom gewährleisten. Gegenüber konventioneller Wechselstrom-Technik erreichen die elektronisch kommutierten Motoren nach Herstellerangaben einen deutlich höheren Wirkungsgrad bei einer geringeren Geräuschentwicklung. Die Folge seien ein wesentlich niedrigerer Energieverbrauch sowie ein spürbar höherer Nutzerkomfort.
Die kompakte Bauweise ermöglicht die variable Montage des neuen Fassadenlüftungsgerätes im Fenster, in der Brüstung, in der Wand oder an der Decke. Durch den modularen Aufbau lassen sich zudem Gerätebreite und -tiefe über die Mindestmaße von 1200 (B) x 190 (H) x 375 (T) mm hinaus individuell anpassen. Zudem können die Raumausblas- und Ansaugrichtung je nach Bedarf frei gewählt werden, womit sich das Gerät in nahezu jede Fassade integrieren lasse. Schutz vor Lärmquellen außerhalb des Gebäudes bieten das hohe Schalldämmmaß von RW = 38 dB sowie eine gute Schalldurchgangsdämpfung infolge der gewundenen Luftführung im Gehäuse. Überdies wurde das Gerät entsprechend den Hygiene-Anforderungen der VDI 6022 konzipiert. Die Reinigung der Zu- und Abluft erfolgt über einen F7- bzw. G3-Filter, die für Wartungs- und Revisionsarbeiten leicht über die Geräteblende entnommen werden können. Des Weiteren verfügt das reinigungsfreundlich und unfallsicher verarbeitete Lüftungsgerät über eine Kondensatwanne aus Edelstahl.
Für sein neues Fassadenlüftungsgerät bietet der Hersteller zwei unterschiedliche Regelungen an. Während die Standardversion entweder direkt in die Geräteblende integriert oder außerhalb im Raum angebracht werden kann, ermöglicht die Komfortvariante über die manuelle Auswahl der einzelnen Gebläsestufen hinaus auch einen zeitgeführten Automatikbetrieb mit bis zu drei Zeitzonen sowie die Anzeige aller wichtigen Parameter über ein 4-zeiliges Display. Die externe Anbindung gestattet zudem eine ergänzende Ansteuerung von bis zu 8 Folgegeräten. Zur Sicherstellung einer optimalen Raumluftqualität können beide Regelungsvarianten mit einem CO2-Sensor kombiniert werden, der die automatische Steuerung der Geräteleistung in Abhängigkeit von der Kohlendioxid-Konzentration im Raum zulässt. Bei Minustemperaturen wechseln die Lüftungsgeräte zum Schutz des Wärmerückgewinners automatisch in den Frostschutzmodus. Darüber hinaus kann in Verbindung mit einem zusätzlichen Temperatursensor eine Raumauskühlung oder eine zu geringe Einblastemperatur verhindert werden.



