Emco Klima auf der BAU 2011: Vollständiges Produktprogramm für Raumklimatisierung gemäß VDI 3804
Emco Klima auf der BAU 2011: Vollständiges Produktprogramm für Raumklimatisierung gemäß VDI 3804

Mit den Produktgruppen emcoair, emcotherm, emcovent und emcocool lassen sich die Beispielsysteme der VDI 3804 komplett aus einer Hand umsetzen.
VDI-Richtlinie definiert Stand der Technik / Besonders typische Beispielsysteme für Klimatisierung von Bürogebäuden / Konzepte auf Basis von Fensterlüftung, zentralen Systemen und dezentraler Raumklimatisierung / 4 Produktgruppen mit allen erforderlichen Komponenten / Hohe Betreuungsqualität während der gesamten Projektphase
München / Lingen, 17. Januar 2011 – Mit seinem umfangreichen Produktprogramm bietet Emco Klima alle erforderlichen Komponenten zum Heizen, Kühlen, Lüften und Filtern an, um sämtliche in der VDI 3804 definierten Systemkombinationen komplett aus einer Hand zu realisieren. Darauf weist der Lüftungs- und Klimatechnikhersteller anlässlich der BAU 2011 in München hin. Die Richtlinie stellt besonders typische Beispielsysteme für die Klimatisierung von Bürogebäuden zusammen und definiert damit in diesem Anwendungsbereich den Stand der Technik. „Ganzheitliche Konzepte, die ein behagliches Raumklima mit hoher Energieeffizienz verbinden sollen, benötigen individuelle, aufeinander abgestimmte Systemlösungen. Dieser Grundgedanke der VDI 3804 hat sich mittlerweile auch bei Planern und Anlagenbauern flächendeckend durchgesetzt“, erläutert Hellmuth Weiß, Geschäftsführer des Unternehmens aus Lingen. „Mit unseren vier Produktgruppen emcoair, emcotherm, emcovent und emcocool decken wir das gesamte Spektrum der VDI 3804 ab und können hierdurch unsere Kunden unabhängig von der gewählten Lösung bestmöglich unterstützen. Dabei stehen wir nicht nur als kompetenter Partner bei der Planung und Auslegung zur Seite, sondern garantieren zudem auf Basis umfassender Tests und Simulationen im eigenen klimatechnischen Labor, dass sämtliche Komponenten optimal zusammenarbeiten.“
In der VDI-Richtlinie 3804 werden erstmals gängige Lüftungs- und Klimakonzepte von der einfachen Fensterlüftung über klassische zentrale Systeme bis hin zur dezentralen Raumklimatisierung vergleichend betrachtet. Die Beispielsysteme A bis C basieren hierbei auf einer zentralen maschinellen Lüftung, die entweder mit einem variablen oder mit einem konstanten Volumenstrom betrieben wird. Für diese Auswahl ist ausschlaggebend, ob die gesamte Kühlung über die Lüftung oder der Hauptanteil der Kühlung über Kühldecke bzw. Induktionsgeräte erfolgt. Statische Heizungen, stille Kühlung und Induktionsgeräte ergänzen dabei das jeweilige System. Für die Luftmengenregulierung beinhaltet das Angebot des Herstellers etwa elektronische Volumenstrom- oder Konstantvolumenstromregler. Die Zu- und Abfuhr der Luft kann beispielsweise über Drall- oder Schlitzdurchlässe erfolgen. Die stille Kühlung im Raum ist über Kühldeckensysteme des Unternehmens möglich, während die Produktgruppe der Boden- und Brüstungskonvektoren den Bereich der statischen Heizung oder Kühlung – hier als Ventilatorkonvektor – abdeckt. Neben den bereits genannten Lösungen bietet der Hersteller zudem mit einem modular in punkto Funktions- und Leistungsumfang aufgebauten Systemklimagerät eine kompakte Alternative für die zentrale Luftaufbereitung in kleineren Bürogebäuden an.
Weiterhin berücksichtig die Richtlinie auch vollständig dezentrale Lösungsansätze. Beim System D steht die maschinelle Lüftung über die Gebäudefassade mit Wärmerückgewinnung und in Verbindung mit einer Bauteilaktivierung im Vordergrund. Zum Produktspektrum des Unternehmens gehören hier Fassaden- und Bodenlüftungsgeräte mit Wärmerückgewinnungsgraden von bis zu 60 %, die je nach Typ auch die ergänzende Erwärmung oder Kühlung der Raumluft zulassen. Alternativ werden dafür auch Kühldecken oder Deckenkühlkassetten, Decken- und Brüstungskonvektoren sowie auf „Phase Change Materials“ basierende PCM-Module angeboten.
Auf diese Weise ergibt sich eine Vielzahl von unterschiedlichen Ansätzen, wie das Raumklima in Bürogebäuden entsprechend der VDI 3804 sichergestellt werden kann. „Ziel der individuellen Planung ist, unter Berücksichtigung und Gewichtung der wesentlichen Abwägungsfelder wie Energie, Kosten, Gebäude, Nutzung und Auslegung eine optimale Lösung für das jeweilige Objekt zu finden“, so Weiß weiter. „Um diese Systemkombination dann umsetzen zu können, benötigen Planer und Anlagenbauer einen umfassend kompetenten Partner, der nicht nur alle benötigten Komponenten liefert, sondern auch alle Lösungsvarianten mit einer hohen Beratungsqualität und zuverlässigen Unterstützung bis in die Montage und Inbetriebnahme hinein begleitet.“



