DE

ISH 2007 - Fassadenlüftung

ISH 2007 - Fassadenlüftung

14.03.07
ISH 2007 - Fassadenlüftung

Emco Klima auf der ISH Frankfurt 2007

Dezentrale Lüftungsgeräte weiter entwickelt und Angebots-breite durch neue Geräte vervollständigt

Erweiterung des Angebots für dezentrale Lüftungsgeräte / Weiterentwicklung verringert Energiebedarf und verbessert Regelbarkeit / Drei Geräte auf der ISH in Frankfurt zeigen große Bandbreite der Funktionsmöglichkeiten / Flexible Fertigung ermöglicht objektbezogene Sonderkonstruktionen / Dezentrale Lüftung spart kostenintensive Umbaumaßnahmen bei Sanierun-gen / Einfache Abrechnung von Energieverbrauchskosten

Frankfurt / Lingen

Nach der Erweiterung des Angebotes an dezentralen Lüftungsgeräten könne der Klimatechnik-Hersteller Emco heute praktisch für alle Anwendungsfälle optimale Lösungen anbieten. Zusätzlich seien die Geräte auch technisch weiterentwickelt worden. Vor allem durch den ausschließlichen Einsatz von Ventilatoren mit EC-Steuerung sei ihr Wirkungsgrad von etwa 40% auf über 70% angehoben worden, was die Betriebskosten erheblich senke. EC steht für Electronic Commuta-ted, was eine permanente elektronische Überwachung und Regelung von Soll-/Istwerten beinhalte. Vor allem im Teillastbe-reich bringe dieses moderne Antriebsprinzip erhebliche Effizienz-gewinne. Ein weiterer Vorteil der neuen Lüftungsgeräte sei eine verbesserte Regelbarkeit der Volumenströme, um auch bei schwankenden Druckverhältnissen an der Fassade einen konstanten Luftstrom zu gewährleisten.

Die Einsatzbreite für die dezentrale Lüftung erläutert Stefan Bauer, Leiter für Großprojekt-Abwicklungen und Großkunden-betreuung bei dem Lingener Hersteller, über eine Beispielmatrix aus drei Einbaumöglichkeiten und drei Funktionsprinzipien. Als Einbauvariante komme die Integration in die Fassade, die Aufstellung als Brüstungsgerät, das als Verbindung zur Außenluft eine entsprechende Fassadenöffnung brauche, und die Unterflur-variante in Betracht. Bei den Funktionen sei als erste Variante die reine Zuluftfunktion zu nennen, wobei die Minimalausstattung aus einem Ventilator und einem Heizregister bestehe, um im Winter Taupunktunterschreitungen durch das Einströmen kalter Luft zu verhindern. Die zweite Funktionsvariante ist die Sekundärluft und als dritte Möglichkeit nennt Bauer Komplettausstattungen mit Heizung, Kühlung, Wärmerückgewinnung, Zu- und Abluftfunktion. Nicht zu diesen Lüftungsgeräten gehören hingegen Schalldämm-überströmgeräte, die als rein passive Elemente keine Ventilatoren beinhalten, sondern lediglich als ungeregelte Zuluftöffnungen mit Schallschutzfunktion über Druckdifferenz fungieren. Auch solche Geräte sind seit der Übernahme der Marke Lüftomatic bei dem Lingener Unternehmen im Programm.

Die Vorteile dezentraler Lüftungsgeräte kommen im Besonderen auch bei der Gebäudesanierung zum Tragen, weil sie ohne aufwändige Kanalsysteme auskommen. Das spare kostenintensi-ve Umbauten und den Verlust von Fläche oder Volumen im Gebäude, zum Beispiel durch abgehängte Decken. Dennoch sei der erreichbare Klimakomfort sehr hoch. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, Energieverbrauchskosten individuell für den einzelnen Raum abzurechnen. Verbunden damit sei auch die einfache Erschließung von Energiesparpotenzialen durch Anwesenheitsmelder, die nur bei Bedarf die Lüftung einschalten. Schließlich lassen sich auch Vorrüstungen realisieren, bei denen nur Leergehäuse mit Dämmelementen installiert werden. Wünscht es der Mieter, lassen sich die Geräte problemlos nachrüsten.

Auf der ISH 2007 präsentiert der Klimatechnik-Hersteller drei dezentrale Lüftungsgeräte, um die Bandbreite der Einsatzmög-lichkeiten darzustellen. Zunächst zeigt ein Fassadengerät, das objektspezifisch entwickelt wurde, die volle Bandbreite der Möglichkeiten auf. Realisiert sind die Funktionen Zuluft, Abluft, Wärmerückgewinnung und ein Wärmetauscher mit 4-Leiter-Schaltung, der sowohl den Kühl-, als auch den Heizbetrieb ermögliche. Für den Ruhebetrieb ohne Lüftung ist das Gerät zusätzlich mit einem per Motor ausschwenkbaren Wärmetauscher ausgestattet, der den Transmissionswärmebedarf des Raumes abdeckt. Als weitere Beispiele stellt der Hersteller zwei Unterflur-geräte aus, wovon eines als reines Zuluftgerät entwickelt wurde und nur mit Ventilator und Heizregister ausgestattet ist. Das andere Gerät hat als Funktionsumfang Heizen, Kühlen sowie Zu- und Sekundärluft mit einstellbarem Verhältnis.

Im Folgenden können Sie sich den PR Text +300dpi Bilder downloaden

erwin müller gruppe