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ISH 2007 - PCM

ISH 2007 - PCM

14.03.07
ISH 2007 - PCM

Emco Klima auf der ISH Frankfurt 2007

Markteinführung eines neuen, dezentralen Lüftungsgerätes mit Latentwärmespeicher

Dezentrales Lüftungsgerät mit Latentwärmespeicher jetzt erprobt und marktreif / Akkus werden mit kühler Nachtluft aufgeladen / Klimakonzept mit zentraler Abluft kommt ohne mechanische Kälteerzeugung aus / Hohe Energiesparpotenziale und günstige Betriebskosten / Verkleidung der Geräte lässt sich individuell gestalten und an das Bauprojekt anpassen

Frankfurt / Lingen

Mit dem neuen PCM-Modul bringt Emco Klima jetzt ein Produkt auf den Markt, das die Kühlung von Gebäuden mit Latentwärmespeichern ermöglicht. Die Abkürzung PCM steht dabei für Phase Change Materials. Das sind Stoffe wie Paraffine und Salzhydrate, die sich für praktische Anwendungen in der Haustechnik mit Schmelzpunkten um 20 °C auswählen lassen. Das Speichermaterial ist in Platten eingekapselt und wird über Nacht mit kühler Außenluft eingefroren. Am Tage schmilzt es ab und kühlt die vorbei streichende Luft. Das ermögliche Klimatisierungskonzepte mit extrem niedrigem Energieverbrauch, die ohne mechanische Kälteerzeugung auskommen. Dieses Produkt hat der Klimatechnik-Hersteller aus Lingen gemeinsam mit dem Unternehmen Imtech entwickelt, das nach eigenen Angaben führender technischer Gebäudeausrüster in Deutschland sei. Im Rahmen eines Pilotprojektes hat der Gebäudeausrüster sein neues Bürogebäude in Hamburg mit 50 PCM-Modulen ausgerüstet, wobei sich die Funktionstüchtigkeit des Klimakonzep-tes in der Praxis bestätigt habe.

Die PCM-Module wurden als hybride, dezentrale Lüftungsgeräte für den Einsatz mit einer zentralen Abluftentsorgung entwickelt. Das mache ein besonders effizientes und Energie sparendes Klimakonzept möglich. Kühle Nachtluft werde dabei über die Lüftungsgeräte in den Innenraum eingeleitet und sorge für eine Regeneration der Latentwärmespeicher und die Auskühlung des Gebäudes ? entsprechende Luftführung vorausgesetzt. Am nächsten Tag werden dann Innentemperaturen über 26 °C, ab denen eine Kühlung erforderlich ist, erst zu einem späten Zeitpunkt erreicht, was die Betriebsdauer der Akkus verlängert.

Im Kühlfall tagsüber können die PCM-Geräte sowohl Sekundär-luft- als auch Zuluftbetrieb realisieren. Wenn mehrere Geräte in einem Raum installiert sind, sorgt die Regelung dafür, dass ein Gerät den erforderlichen Frischluftanteil fährt, während die anderen Geräte die Kühllast im Sekundärluftbetrieb abfahren. In der Nacht laufen alle Geräte im Zuluftbetrieb zur Regeneration.

Dieses Konzept habe für Investoren und Betreiber mehrere Vorteile. Zunächst spare die Beschränkung auf Luft als Träger-medium für Wärme viel Installationsaufwand im Gebäude ein. Weiter sorge die zentrale Abluft auch bei Tag für einen hohen Lüftungskomfort, weil sie das Gebäude komplett durchströmt, wie es das Kühlungskonzept erfordert. Schließlich erleichtere die zentrale Abluft im Winter die Wärmerückgewinnung mit einer Wärmepumpe, was ebenfalls zu einer großen Energieeinsparung führe.

Einsatzgrenzen für diese Technologie sind Anwendungen, bei denen die exakte Einhaltung sehr enger Temperaturintervalle auch an Hochsommertagen erforderlich ist, wie zum Beispiel in EDV-Räumen oder bei temperaturempfindlichen Produktionspro-zessen. In nordeuropäischen Ländern, in denen die Sommernäch-te verhältnismäßig kühl sind, biete das Kühlungskonzept für Büroräume jedoch einen ausreichend guten Klimakomfort und sei aufgrund seines großen Energiesparpotenzials eine echte Alternative zu anderen Methoden.

Eine individuelle Gestaltung der Verkleidung der Geräte ist, wie der Hersteller mitteilt, ebenso problemlos möglich wie die Wahl der Farben. Zu berücksichtigen sei lediglich die Größe der Akkus, in denen mehrere Platten mit dem Latentspeichermaterial eingebaut sind. Die Geräteabmessungen betragen 100 x 70 x 35 cm und lassen sich somit in die üblichen Rasterungen von Fassaden integrieren.

Im Folgenden können Sie sich den PR Text +300dpi Bilder downloaden

erwin müller gruppe