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ISH 2007 - Segel

ISH 2007 - Segel

14.03.07
ISH 2007 - Segel

Emco Klima auf der ISH Frankfurt 2007 Flexibles und modulares System ermöglicht eine freie Gestaltung von Kühldecken und Kühlsegeln Modulare Heiz- und Kühldeckensysteme sowohl für Kühldecken als auch Kühlsegel geeignet / Architekten und Planer bevorzugen Klimakonzepte, die Kühllasten über Wasser transportieren / Kühlsegel haben höhere Leistung aufgrund konvektiver Anteile bei der Wärmeübertragung / Systeme sind kompatibel zu genormten Konstruktionen für abgehängte Decken / Nachrüstung auch ohne grundlegende Gebäudesanierung möglichFrankfurt / Lingen Freie Gestaltungsmöglichkeiten bei Kühlde-cken und Kühlsegeln bieten Architekten und Planern die modularen Kühldeckensysteme von Emco Klima. Werkseitig vorgefertigte Elemente sollen dabei nicht nur wertvolle Montage-zeit sparen, sondern auch Koordinierungsaufwand zwischen den Gewerken. Die Flächenheiz- und Kühlsysteme eignen sich sowohl für den Bau von Kühlsegeln als auch für Kühldecken. Wegen steigender Ansprüche an den Klimakomfort und rasant wachsender Energiekosten bevorzugen Architekten und Planer heute immer häufiger Klimatisierungskonzepte, bei denen die Lüftungstechnik nur noch die aus hygienischen Gründen erforderliche Mindestluftmenge in die Räume einbringt, während Kühl- und Wärmelasten hauptsächlich über Wasser als Träger-medium abtransportiert werden. Als besonders angenehm werde dabei die Klimatisierung mit Kühldecken empfunden, die sich zudem auch mit sehr geringen Bauhöhen realisieren lasse. Da bei solchen Konzepten auch die Lüftungstechnik wesentlich kleinere Kanalsysteme erfordere, sind für die Haustechnik keine hohen Zwischendecken erforderlich. So lassen sich in Bürohäusern bei gleicher Gesamthöhe mehr Geschosse realisieren und damit höhere Mieteinnahmen erzielen. Neben den Gestaltungsmöglichkeiten ist der Unterschied zwischen Kühldecke und Kühlsegel vor allem die höhere Kühlleistung pro Fläche, die sich mit dem Segel erzielen lässt. Der Grund liegt darin, dass bei Kühldecken die Wärmeübertragung im wesentlichen nur durch Strahlung erfolgt, was für die meisten praktischen Anwendungen jedoch ausreiche. Bei Kühlsegeln hingegen ermöglichen die offenen Seiten eine Strömung, bei der sich die Luft oberhalb des Kühlsegels abkühlt und in den Raum fällt. Dadurch entsteht ein zusätzlicher Wärmestrom durch Konvektion. Im Prinzip lasse sich dieser Effekt auch durch Luftschlitze in einer geschlossenen Kühldecke erzeugen. Die flexiblen Systeme des Lingener Klimatechnik-Herstellers würden auch die problemlose Integration der Lüftungstechnik und der Beleuchtungselemente in die Decke ermöglichen. Sehr erfolgreich am Markt sei derzeit das Klimadeckensystem GK 50 WT, das mit Kunststoffrohren ausgerüstet ist und sich für die Kombination mit gelochten und ungelochten Gipskarton eigne. Basis bilde eine herkömmliche Unterkonstruktion aus Decken-C-Profilen nach DIN 18168-1. In diese würden die Module mit den Kühlleitungsrohren und den Aluminium-Wärmeleitprofilen so integriert, dass sie nach der Beplankung mit Gipskartonplatten unter Vorspannung stehen würden und eine geschlossene, oberflächenbündige Einheit ergäben. Das System könne in vielfältigen Varianten eingesetzt werden, auch in gewölbten Formen und als Kühlsegel. Im Angebot des Klimatechnik-Herstellers sind weitere flexible Systeme, die sich auch für Metalldecken eignen, Wärmeleitplatten mit werkseitig integrierten Kunststoffrohren und ein Produkt für die Deckenmontage, mit dem sich besonders niedrige Bauhöhen erzielen lassen. Zum Teil sind die Kühlsysteme auch mit Kupferrohren lieferbar. Ein weiterer Vorteil der Deckenkühlung ist auch die Nachrüstbar-keit, wenn in Gebäuden eine Klimatisierung notwendig wird. Kompatibilität zu genormten Konstruktionen für abgehängte Decken oder die Möglichkeit eine Kühldecke mit Aufbauhöhen von wenigen Zentimetern zu realisieren kann den Gebrauchswert einer Immobilie auch ohne grundlegende Sanierung erheblich erhöhen.

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erwin müller gruppe