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ISH 2007 - Strategie

ISH 2007 - Strategie

14.03.07
ISH 2007

Emco Klima auf der ISH Frankfurt 2007

Klima-Baukasten für Neubau und Sanierung entwickelt sich zum Wachstumsmotor

Erfolgreiches Geschäftsjahr mit 2-stelligem Umsatzplus / Expansion in Osteuropa / Stärkung der Dachmarke erschließt Synergien / Neue Produkte vervollständigen Baukastensystem / Vielseitiges Produktportfolio ermöglicht optimale Sanierungskon-zepte mit hohem Anspruch an Technik und Design / Neue Koordinationsstelle für die Betreuung komplexer Projekte /

Frankfurt / Lingen

Mit einem 2-stelligen prozentualen Umsatz-wachstum meldet Emco Klima eine erfolgreiche Geschäftsent-wicklung für das Jahr 2006. Hierfür nennt Hellmuth Weiß, Geschäftsführer des Klimatechnik-Herstellers mehrere Gründe: "Zum einen expandieren wir im Export. In Russland bauen wir den Markt verstärkt mit externen Partnern aus und in Polen wurde ein gemeinsames Verkaufsbüro gegründet, in dem die drei Emco-Bereiche Klima, Bau und Bad betreut werden. Zum zweiten haben wir neue Produkte, mit denen wir uns als Anbieter für die ganze Klimatechnik im sichtbaren Bereich profilieren und schließlich haben wir uns personell verstärkt und umstrukturiert, so dass wir mit unserem Angebot neben den Fachplanern jetzt auch vermehrt Architekten mit ihren spezifischen Bedürfnissen und Wünschen erreichen."

Auf Expansionskurs seien auch die anderen Geschäftsbereiche Bau und Bad der Lingener Firmengruppe, wobei der Badbereich ebenfalls auf der ISH 2007 in Frankfurt vertreten war. Gestärkt werden solle künftig der Gedanke der Dachmarke, da alle drei Unternehmensbereiche Produkte im sichtbaren Bereich des Gebäudes mit hohen Ansprüchen an das Design anbieten. Damit seien Architekten und Fachplaner auch die wichtigsten Zielgrup-pen für alle drei Unternehmensbereiche.

Bei den neuen Produkten der Klimatechnik, die vor allem aus den Bereichen Schalldämmlüftung, Unterflurkonvektoren sowie dezentrale Klima- und Lüftungstechnik kommen, stehe nicht nur der Neubau im Fokus, sondern vor allem auch der Sanierungs-markt. Im Bestand gebe es sehr viele Gebäude, die nicht mehr heutigen Standards entsprächen und somit auch schwer zu vermieten seien.

Da die vorhandene Gebäudestruktur aus Kostengründen so weit wie möglich erhalten bleiben soll, sind flexible Klimasysteme erforderlich, die sich wie bei einem Baukastensystem kombinieren lassen. Weiß nennt hierzu zwei Beispiele aus der Praxis: Bei Gebäuden ohne Klimatechnik ist in der Regel die Deckenhöhe zu niedrig, um bei der Modernisierung Zwischendecken für Lüftungs-kanäle einzuziehen. Für solche Gebäude eigne sich zum Beispiel die Kombination einer Kühldecke, die der Hersteller für den Sanierungsbereich mit nur wenigen Zentimetern Bauhöhe anbietet, mit dezentralen Lüftungsgeräten für die Fassadenin-tegration oder die Montage innerhalb der Brüstung. Das zweite Praxisbeispiel ist ein Gebäude mit vorhandener, zentraler Klimatechnik. Da die Abfuhr von Kühllasten ausschließlich über Luft in der Regel unwirtschaftlich sei und zudem ältere Anlagen durch gestiegene Kühllasten oft an ihre Leistungsgrenzen stoßen, biete sich hier wieder die Kühldecke für kostengünstige Sanie-rungskonzepte an. Für den erforderlichen Mindestluftwechsel könne die vorhandene Klimatechnik weiter genutzt werden, die durch Teillastbetrieb dann auch wesentlich geringere Betriebskos-ten verursache.

Die Strategie bei Produktentwicklungen und Akquisitionen des Lingener Unternehmens für Klimatechnik zielt auf den systemati-schen Aufbau eines Produktportfolios ab, mit dem solche komplexen Klimakonzepte aus einer Hand und mit hohen Ansprüchen an Effizienz, Klimakomfort und Design erstellt werden können. Für die gemeinsame Erarbeitung solcher Konzepte mit Fachplanern und Architekten hat der Klimatechnik-Hersteller mit Stefan Bauer als Leiter Project-Account darüber hinaus eine neue Funktion im Unternehmen geschaffen, die solche komplexen Lösungsansätze aus den verschiedenen Produktbereichen zusammenführt und Projekte von der Planung bis zur Abwicklung koordiniert und betreut. Damit habe der Fachplaner oder der Architekt einen zentralen Ansprechpartner im Unternehmen

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