Brasilien

Eine neue Heimat für die Fotografie

Fortaleza in Brasilien hat ein neues, modernes Museum der Fotografie: Die Herausforderung für die Architekten vom Büro Marcus Novais Arquitetura bestand darin, ein Zuhause für eine der größten Fotografie-Sammlungen Brasiliens zu entwerfen. Sie umfasst viele Werke von historischem Wert, insgesamt 2.000 Fotografien, unter anderem von Steve McCurry, Henri Cartier-Bresson und Marcel Gautherot, sowie zeitgenössische Werke von Künstlern wie André Liohn, Claudia Andujar, Rosângela Rennó u. a.

Ein bestehendes Gebäude mit ca. 2.000 Quadratmetern Grundfläche, das sich inmitten eines sehr lebendigen Viertels mit viel Gastronomie und öffentlichem Leben befindet, wurde umgestaltet. Die ehemalige Schule hatte niedrige Decken, unzureichend große Öffnungen, war schlecht zugänglich und hatte eine unattraktive Fassade, die keinerlei Interaktion mit der Umgebung ermöglichte. Aus diesen Gründen wurde das Gebäude zunächst komplett entkernt.

Im Hauptzugang des Gebäudes befindet sich jetzt eine großzügige Treppe, die die Eingangsachse des Museums bestimmt. Daneben gibt es eine Rampe für Menschen mit Behinderungen, die in einer skulpturalen Art mit der Fassade verbunden ist. Das Erdgeschoss beherbergt Lobby, Café, Bibliothek, Shop, Toiletten und einen temporären Ausstellungsbereich. Die Dauerausstellung belegt die erste und zweite Etage, die identische Raumaufteilungen aufweisen. Auf der dritten Etage befindet sich eine teilweise überdachte Terrasse mit Blick auf die Stadt und einem Mehrzweckraum für Veranstaltungen, Workshops und Vorträge. Um die Werke vor zu viel Licht zu schützen, wurden viele Öffnungen geschlossen, aber das Atrium wurde beibehalten und die Laufachsen entsprechend angeordnet.

Die Umwandlung der Fassade war eine der dramatischsten Veränderungen. Das bestehende Gebäude bestand zum größten Teil bereits aus einem freitragenden Block, der die oberen Ebenen beinhaltet, allerdings kam er schlecht zur Geltung. Dieses Volumen wurde als Hauptelement der Fassade umgestaltet, mit einer belüfteten Fassade aus perforierten Aluminium-Verbundwerkstofffolien (ACM), die Schutz vor der intensiven Hitze bietet und zugleich optisch eine Art Mosaik darstellt. Auch die emco Group ist in zahlreichen Gebäuden, die der Kunst gewidmet sind, vertreten – mit hochwertigen Produkten, die für Komfort und Sauberkeit sorgen, beispielsweise im Ozeaneum in Stralsund (PDF).

Fotos: © Celso Oliveira

 

 

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