Die Geschichte des Bades ist überaus wechselhaft. Hatte die Badekultur in der Antike einen hohen Stellenwert, zerfielen die komfortablen Badehäuser mit dem Niedergang Roms. Erst im Mittelalter entstanden wieder öffentliche Badehäuser, die jedoch mit dem Aufkommen von Pest und Cholera wieder geschlossen wurden – fortan rieb man sich trocken ab. Es dauerte wieder eine ganze Weile – nämlich bis Mitte des 18. Jahrhunderts – bis es wieder ein Interesse an einer echten Badekultur gab. Es entstanden öffentliche und private Bäder. 1855 öffnete in Hamburg die erste Bade- und Waschanstalt Deutschlands ihre Türen, und viele weitere Badeanstalten eröffneten bis Ende des 19. Jahrhunderts. Hier ging es vor allem um Hygiene. Zeitgleich stieg aber auch das Bedürfnis nach mehr Privatheit. Das Badezimmer mit fließendem Wasser begann seinen Siegeszug. Doch erst ab dem 20. Jahrhundert verfügte ein Großteil der europäischen Bevölkerung über ein privates Bad. 

 


Frauenbadestube, anonymer Holzschnitt nach Albrecht Dürer, 1510

Baddesign – bis vor wenigen Jahrzehnten ein Fremdwort

Bis in die 1950er-Jahre stattete man Wohnungen einfach mit praktikablen ‚Nasszellen‘ aus. Ab den 60ern begannen die Menschen sich etwas mehr Individualität und Wohlgefühl im Bad zu wünschen. Die 70er- bis 90er-Jahre brachten neue Materialien und Ideen in die Privatbäder, ab dem Jahrtausendwechsel etwa wurde Barrierefreiheit zum mitgedachten Aspekt, und heute sind Bäder individuelle Wohlfühlräume, in die Design und Technik Einzug gehalten haben. Bei der Planung wird die Barrierefreiheit automatisch mitgedacht. Bodengleiche Duschen und Duschkabinen aus Glas gelten mittlerweile als Selbstverständlichkeit.

„Ein Bad erfrischt den Körper, eine Tasse Tee den Geist.“ Japanisches Sprichwort

Im modernen Bad lässt sich neben der Erfrischung des Körpers durchaus eine Tasse Tee genießen, wenn gewünscht, denn der Gestaltung sind keine Grenzen gesetzt. Materialien, Farben und Licht werden nach persönlichen Vorlieben kombiniert – dabei geht der Trend allerdings hin zu einer reduzierten Einrichtung mit hohen Wohlfühlfaktor. Geradlinig mit schlichten Möbeln oder luxuriös mit ovalen Formen, monochrome Farbtöne und besondere Lichteffekte sind die Zutaten für das individuelle Bad. Mit weißen Fliesen und Badmöbeln, die hygienisch und sauber wirken, bietet das Bad eine moderne Kulisse für gezielt gesetzte Akzente wie ein Regal aus edlem natürlichem Holz, eine elegante Glasvase oder frische Blumen.

Licht und Materialien – sorgfältige Planung für individuelle Ergebnisse

Im Bad spielt Licht eine ganz besondere Rolle, deshalb sollte der Lichtplanung besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Lichtakzente können Teil eines individuellen Konzeptes sein, aber vor allem kommt es auf die optimale Ausleuchtung der jeweiligen Badbereiche, vor allem des Spiegels, an – und dann sind da noch die Lichtfarben und -stimmungen, die tageszeitabhängig für Wohlgefühl und Praktikabilität sorgen. Hier bietet sich das emco light system als hochwertige, wegweisende Lösung an. Neben der adäquaten Ausleuchtung verbessern hochwertige Materialien den Wohlfühlfaktor, darunter natürliche Bestandteile aus Stein oder Holz, aber auch Werkstoffe wie Glas, Edelstahl und Beton kommen hier zum Einsatz. 

Nicht zu unterschätzen: wertvolle, ausdrucksstarke Accessoires

Toilettenpapierhalter, Duschstange und Co. zählen zu den Selbstverständlichkeiten im Bad, doch ihnen kommt auch eine wichtige gestalterische Rolle zu, denn sie setzen entscheidende Akzente, werten das Bad optisch auf und sind unverzichtbare Alltagshelfer. Hier bietet emco eine große Auswahl und mit der Accessoire-Serie CUE insgesamt 15 Produkte für Waschtisch, Wanne, Dusche und WC, die von Nexus Produkt Design entworfen wurde. Als zweite Serie aus dem Hause emco kann sie mit dem emco glue system befestigt werden. Das heißt: wahlweise schrauben oder kleben. Das Besondere an den Accessoires ist ihre klare Formgebung und schlichte Eleganz, die sie für jedes Badinterieur prädestiniert. „Cue überzeugt mit ästhetischem Design aus planen Flächen und definierten Radien“, erklärt Michael Kleber, Geschäftsführer emco Bad. Alle Produkte sind in Chrom erhältlich, die Glasteile bestehen aus mattiertem Kristallglas. Das Produktportfolio umfasst unter anderem Toilettenpapierhalter und WC- Bürstengarnituren, Flüssigseifenspender, Glas- und Seifenhalter sowie Bade- und Handtuchhalter.


emco Cue

emco CUE – ideale Lösung für alle Bereiche im Bad

Das Design der Serie emco CUE ist geprägt von abgerundeten Kanten und findet am Waschplatz in Form von Glashalter, Seifenhalter und Flüssigseifenspender aus satiniertem Kristallglas Platz. Sie werden mithilfe einer Chromplatte an der Wand befestigt. Ein ein- oder zweiarmiger, starrer Handtuchhalter oder auch ein einfacher oder doppelter Haken sowie ein Handtuchring bieten die Möglichkeit Handtücher aufzuhängen. Auch im WC-Bereich setzen die Accessoires Akzente: Zur Wahl stehen ein Toilettenpapierhalter mit oder ohne Deckel sowie ein farblich passende Reserverollenhalter und eine Bürstengarnitur mit satiniertem Kristallglas. Für den Wannen- und Duschbereich sind die Badetuchhalter in den Längen 600 oder 800 mm die perfekte Wahl, während der Wannengriff einen sicheren Ein- und Ausstieg aus der Badewanne gewährleistet – das ist umso wichtiger, da ein heißes Bad nach anstrengender Arbeit entspannen und den Tag sicher ausklingen lassen soll.


emco Cue 

Mehr Wohlbefinden auch im Privatbereich

Und auch vor der Arbeit und für den Feierabend gibt es aus dem Hause emco eine gesundheitsfördernde Innovation: Das emco light system. Schließlich braucht unser Körper zu unterschiedlichen Tageszeiten verschiedene Lichtstimmungen, mal kaltes, mal warmes Licht, um wach zu werden oder herunterzufahren. Mit dem emco light system ist das kein Problem und individuell einstellbar. Via App, Controller oder Touch-Bedienfeld lassen sich Lichttemperatur und Helligkeit stufenlos regulieren.

 

„Es muss eine Menge Dinge geben, gegen die ein heißes Bad nicht hilft. Aber ich kenne nicht viele.“ Sylvia Plath, Dichterin (1932–1963)

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