Architekturwettbewerb Konzerthaus München

Gestaltung und Funktionalität im Einklang

Architektur für die Kultur: Die Sieger des Architekturwettbewerbs für das neue Konzerthaus in München stehen fest: Nach zwei spannenden Tagen Preisgerichtssitzung in der Hochschule für Musik und Theater stimmte die Jury mit nur einer Gegenstimme für den Entwurf des Büros Cukrowicz Nachbaur Architekten ZT GmbH aus Bregenz.

Exzellente Architektur für erstklassige Musik

Zum Entwurf für die Konzerthaus in München erklärte Innen- und Bauminister Joachim Herrmann: „Es war eine schwierige Wahl für uns alle. Es sind starke Entwürfe dabei. Der Siegerentwurf hat die vielfältigen An­sprüche und Herausforderungen mit Überzeugung gelöst. Jetzt gehört zur weiteren Entwicklung eine überzeugende Ausarbeitung in Sachen Wirtschaftlichkeit, Akustik und die umfängliche Berücksichtigung der Ansprüche des Symphonieorchesters. Ich freue mich, dass wir damit nun die nächste Planungsphase in Angriff nehmen können.“ Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle ergänzte: „Der Siegerentwurf hat auch mich persönlich mit seiner Verbindung von attraktiver Gestaltung und Erfüllung aller funktionalen Anforderungen überzeugt. Der Entwurf von Cukrowicz Nachbaur ist für mich eine beeindruckende Vorlage, um das Anliegen der Staatsregierung umzusetzen: einen Ort zu schaffen, der ideal ist für das gemeinsame Erlebnis hochkarätiger Musik mit exzellenter Architektur und erstklassiger Akustik.“

 

Konzerthaus als neue Landmarke für das Stadtviertel

Für den Vorsitzenden des Preisgerichts und Architekten Professor Arno Lederer ist der Siegerentwurf prägend für das Werksviertel. „In diesem heterogenen Umfeld ist das Gebäude ein nobler Ruhepunkt. Zurückhaltend und ausdrucksstark zugleich, in dieser Form an keinem anderen Ort zu finden. Sowohl die emotionalen, als auch die quantitativen Anforderungen sind sehr gut erfüllt”, so Lederer.

 

Über die Wichtigkeit von Wettbewerben

Herrmann unterstrich zudem die Wichtigkeit des Wettbewerbs: „Wettbewerbe sind wertvoll für den Erhalt unserer Baukultur in Bayern. Das Preisgericht hat sich intensiv mit allen eingereichten Entwürfen auseinandergesetzt und sich die Entscheidung nicht leichtgemacht.“ 25 Preisrichter tagten zwei Tage lang und entschieden über die mehr als 31 eingereichten Entwürfe von Büros aus aller Welt. Support erhielt das Preisgericht von über 30 Beratern und Sachverständigen aus unterschiedlichsten Disziplinen, wie beispielsweise Akustik, Klima, Landschaftsplanung, Verkehrsplanung und Brandschutz.

 

Das Thema Brandschutz ist auch für die emco Group stets gegenwärtig. So wurde beispielsweise eine
Teppichmatte für erhöhte brandschutztechnische Anforderungen entwickelt.

 

Bilder: © Hans-Joachim Wuthenow (http://www.wuthenow-photo.de);
Cukrowicz Nachbaur Architekten ZT GmbH, Bregenz/Österreich

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