Datenbasiert: Free-Float-Sharing

emco Elektrorollersharing via App

Wachstumsmarkt Carsharing? Erst kürzlich fusionierten Car2Go und DriveNow, die Carsharing-Dienste von Daimler und BMW. Warum? Weil dieser Wachstumsmarkt immer noch extrem kostenintensiv und selbst für Branchengrößen kaum lohnend ist. Anders sieht es mit Elektrorollern aus. Sie rechnen sich erheblich schneller, denn in der Anschaffung sowie bezüglich Versicherung, Wartung und Reparatur kosten sie nur einen Bruchteil dessen, was die vierrädrigen Kraftfahrzeuge verschlingen.
 

Software vom Start-up – eine intelligente Idee

Das hat auch Jungunternehmer Philipp Müller erkannt, dessen rasant wachsendes Start-up „Fleetbird“ eine Software für Mobilitäts-Sharing entwickelt hat. Die Fleetbird-Software übernimmt für Anbieter von Elektroroller-Sharing die komplette Abwicklung – von der Anmietung über die Bezahlung bis zur Übermittlung der Fahrzeugdaten. Mittlerweile ist Fleetbird im Scooter-Sharing in ganz Europa im Einsatz. Haben die Kunden des aufstrebenden Unternehmens vor einem Jahr nur etwa 400 Fahrzeuge betrieben, sind es mittlerweile schon 4.000. Dank Fleetbird-Software können die Anbieter zentral Daten überwachen – beispielsweise zu Standort, Batteriestand oder Kilometerleistung.

In Stuttgart fährt der Sharing-Anbieter „Stella“mit Elektrorollern von emco voran: Mit dem elektrischen Scooter-Sharing sorgt er für einfachen und günstigen Zugang zu E-Mobilität in der Schwaben-Metropole. Das moderne Free-Float-Konzept bietet eine große Unabhängigkeit für den Kunden – dank moderner Datenübertragung. Auch hier kommt die Fleetbird-Innovation zum Einsatz. Weitere Anbieter, die emco Elektroroller als Sharingfahrzeuge  anbieten: Yugo in Barcelona, Scooty in Brüssel und Share2Move in Lingen.

 

Roller und Handy – das perfekte Paar

Tatsächlich geht das e-scooter-Sharing ganz einfach vonstatten: Es braucht nur einen emco Elektroroller und ein Handy. Der Roller, im konkreten Fall ein Nova R 3000 – Scheibenbremsen, Sturzbügelsystem, verstärkter Gepäckträger –, verfügt über ein elektronisches Topcase, in dem zwei Helme integriert sind. Dank Controller, Verkabelung, Telematik-Einheit mit GPS-Sender und Antenne, die in die Cloud sendet, ist das Fahrzeug zu 100 % zugänglich. Zwei Akkus befinden sich im Roller, mit denen eine Reichweite von 130 Kilometern erreicht wird.

Downloaden und losfahren – emco Sharing-App

In Verbindung mit einem Telematik-System kann über die App ein Roller reserviert und gestartet werden. Die App lokalisiert das Fahrzeug, die Telematik überträgt den Standort des Fahrzeugs sowie Informationen bezüglich angeschlossener Geräte (Ladestand, Geschwindigkeit, Kilometerstand etc.) an den Fahrzeuganbieter. Sie sind interessiert? Die App kann unter folgenden Link heruntergeladen werden: https://download.fleetbird.eu/emco/


Click and go – einen Roller finden

Über das Handy kann man einen Roller in der Nähe ausfindig machen. Die App zeigt eine Karte an, auf der die zur Verfügung stehenden Roller markiert sind. Per Klick auf den gewünschten Roller öffnen sich die entsprechenden Fahrzeugdaten: Standort, Batterieladung, Sauberkeitszustand etc. Klickt man auf „reservieren“ und „bestätigen“ setzt man die Anfrage in Gang und erhält die Adresse des Fahrzeugs. Tippt man dann auf „Fahrzeug öffnen“, erhält man zwei Fragen, die man beantworten muss – Ist das Fahrzeug sauber? Besitzen Sie einen Führerschein? – und wird weitergeleitet. Beim Klick auf „weiter“ öffnet sich das Topcase mit zwei Helmen, Hygienetüchern und einem Tuch, falls es mal nass wird. Helm aufsetzen, Topcase schließen – und die Fahrt kann beginnen. Display und Controller fahren hoch, die Ladung wird angezeigt und die gelaufenen Kilometer. Um die Fahrt wieder abzumelden: einfach Roller aufbocken, Helm absetzen, im Topcase verstauen, per Handy Topcase schließen und Fahrt beenden.

Was versteht man unter Telematik?

Telematiksysteme (Telematik = Verknüpfung vonInformations- und Telekommunikationstechnik) kommen häufig in Transport- oder Logistikfahrzeugen zum Einsatz, da sie Positionsdaten ermitteln können. Ein Telematiksystem verknüpft mit Hilfe von technischen Geräten mindestens zwei Datenverarbeitungssysteme über ein Telekommunikationssystem miteinander, d. h. es muss einen Sender, einen Empfänger und dazwischen ein Medium geben, das den Datenaustausch ermöglicht. Potenzieller Nutzen: Kostenreduzierung, Kundenzufriedenheit, Effizienzsteigerung.

 

Was ist Free-Float-Sharing?

Die Fahrzeuge sind nicht standortgebunden, sie können in einem bestimmten Bereich gemietet werden, sich frei bewegen und am Ende im Bereich beliebig abgestellt werden.

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