Kunst und Digitalisierung

Daten im Museum

Digitale Daten verändern nicht nur unseren Alltag und unser Arbeitsleben – auch in der Kunst eröffnen sie seit geraumer Zeit neue Möglichkeiten. Mittlerweile sind Museen entstanden, die sich ausschließlich mit dieser Kunstform beschäftigen. Das MuDA in Zürich beispielsweise ist Europas erstes physisches und virtuelles Museum, das sich der digitalen Kunst widmet. Hier werden kinetische Installationen, Sensoren, mechanische Systeme und Projektionen mithilfe von Algorithmen verbunden und vereinen sich zum künstlerischen Ausdruck.

Orte für Digitalkunst entstehen

In Dortmund gilt der Hartware MedienKunstVerein (HMKV) als Plattform für zeitgenössische experimentelle (Medien-) Kunst. Sie befasst sich mit der Gegenwart, die sich durch Medien und Technologien permanent verändert. Seit 1996 hat der HMKV mehr als 70 Ausstellungen, Video-, Musik- und Performanceprogramme, Workshops, Vorträge etc. veranstaltet.  

Auch in Japan, das in puncto virtuelle Realität zu den Vorreitern zählt, ist mit dem Mori Building Digital Arts Museum in Tokio ein sehenswertes Museum für Digitalkunst entstanden, das auf über 10.000 Quadratmetern zu einer interaktiven Erkundungstour einlädt. Ostasiatische Kunst hat natürlich bereist vor langer Zeit Einzug in Museen in aller Welt gehalten. Wie alte Kunst aus China in neue Bezüge gesetzt werden kann, zeigt derzeit eindrucksvoll und im Vergleich „analog-digital“ eine Ausstellung in Hamburg.

Tuschespuren im Digitalzeitalter

Das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) setzt im Rahmen der CHINA TIME Hamburg aktuelle und traditionelle chinesische Kunst in einen Dialog miteinander. CHINA TIME ist eine seit 2006 jährlich stattfindende Veranstaltungsreihe, die das Reich der Mitte mit Ausstellungen, Konzerten, Vorträgen, Diskussionsrunden, Lesungen, Theateraufführungen, Kinovorstellungen und zahlreichen weiteren Aktivitäten in den Fokus rückt. In der Ausstellung „Inky Bytes. Tuschespuren im Digitalzeitalter“ – zu sehen bis zum 13. Januar 2019 – beleuchten nun fünf Künstler und ein Kollektiv unterschiedliche Aspekte der Digitalisierung und Urbanisierung. Die digitalen Medien und Techniken stellen dabei traditionelle Bildgebungsverfahren auf den Prüfstand und haben eine intensive Auseinandersetzung mit den traditionellen Künsten entfacht. Einige Werke haben zudem die Stadt als Landschafts- und Lebensraum in China und Deutschland zum Thema – eines, das auch hier im Online-Magazin bereits thematisiert wurde: Der „Lion Mountain Park“ ist ein wegweisendes, groß angelegtes öffentliches Projekt in China, das als Kernstück eines neuen urbanen Ökosystemkomplexes errichtet werden soll.

Digitalisierung im Alltagsleben

In der Kunst spielen digitale Daten zunehmend eine Rolle – mindestens ebenso ist es in unser aller Alltag. Da wird für Nutzer des emco light system dank kabelloser Datenübertragung das Badezimmer zum Wohlfühlort, und mit guter Vernetzung wird auch das Elektroroller-Sharing zunehmend zu einem gangbaren Modell für den Stadtverkehr. Seien wir gespannt, was die (Daten-) Zukunft uns noch bringt.

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